Brown Bag Lunch: Ein Leben mit Joyce – Fritz Senn im Gespräch mit Yvonne Pauly

James Joyce’ »Ulysses« (1922) zählt zweifellos zu den kühnsten Experimenten der literarischen Moderne. Von Kapitel zu Kapitel wechselt die Erzähltechnik, wobei der Autor für seinen Lieblingsabschnitt »Ithaca« auf eine besonders verwegene Form verfiel: den sog. Katechismus, eine strenge Abfolge von Fragen und Antworten. Fritz Senn, Leiter der Zürcher Joyce Stiftung und seit sieben Jahrzehnten mit dem Autor beschäftigt, arbeitet an einem Handbuch zu »Ulysses« und ist gegenwärtig mit dem Artikel zu »Ithaca« befasst. Die Literaturwissenschaftlerin Yvonne Pauly nutzt die Gelegenheit, um einige Fragen an Senn zu richten, die wir immer schon zu Joyce hatten, aber niemandem zu stellen wagten.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin
 
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29.10.2019 | Interview

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