Marx im "Gedächtnis der Menschheit"

Das Kommunistische Manifest und das Kapital von Karl Marx gehören zu den bedeutendsten Schriften des 19. Jahrhunderts und haben die europäische Moderne entscheidend geprägt. Die UNESCO hat im Juni 2013 das Kommunistische Manifest und den ersten Band des Kapitals in das Register des Dokumentenerbes „Memory of the World“ aufgenommen. Auf dem Podium erörterten Entscheidungsträger und Experten Fragen nach dem Einfluss der Schriften von Karl Marx auf soziale Bewegungen der Vergangenheit und was wir aus den Schriften für Gegenwart und Zukunft lernen können.

 

Es diskutierten: Harald Bluhm (Professor für Politikwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Projektleiter der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe); Beatrix Bouvier (langjährige Leiterin des Karl-Marx-Hauses (Trier) der Friedrich-Ebert-Stiftung); Joachim-Felix Leonhard (Vorsitzender des deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Programm „Memory of the World“, Honorarprofessor für Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin); Marcel van der Linden (Forschungsdirektor des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte und Professor für die Geschichte der sozialen Bewegungen an der Universität von Amsterdam); Birger P. Priddat (Professor für Politische Ökonomie an der Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke);  Michael Quante (Professor für Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Akademiemitglied).

 

Moderiert wurde von Gerald Hubmann (Sekretär der Internationalen Marx-Engels-Stiftung (IMES),
Arbeitsstellenleiter Marx-Engels-Gesamtausgabe), eingeführt wurde durch Günter Stock (Akademiepräsident).

 

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