Gesellschaft - Wasser - Technik. Eine kritische Betrachtung von wassertechnischen Großprojekten

Das Ziel, Wasser, Energie und Nahrung für eine wachsende Weltbevölkerung in ausreichender Menge und Qualität bereitzustellen, hat ebenso wie die Auswirkungen einer globalisierten Weltwirtschaft zu einer Hochkonjunktur von Planung und Bau wassertechnischer Großprojekte geführt. Doch wissen wir genug, um die komplexen und langfristigen Folgen dieser Großprojekte für Umwelt und Gesellschaft beurteilen zu können? Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Gesellschaft - Wasser - Technik“ hat sich mit den ökologischen, sozialen, ökonomischen und politischen Konsequenzen solcher Projekte beschäftigt. Dazu wurden zwei sehr unterschiedliche, jedoch international repräsentative und strategisch relevante Regionen betrachtet: Zentralasien und der Nahe Osten.


Folgende Fragen standen im Mittelpunkt der Betrachtungen: Sind Planung und Betrieb wassertechnischer Großprojekte für ökologische, ökonomische und soziale Veränderungen anfällig? Können wassertechnische Großprojekte die internationale Kooperation befördern oder verschärfen sie vielmehr Konflikte um die Ressource Wasser? Welche infrastrukturellen Weichenstellungen wurden durch den Bau solcher Projekte getätigt und wie bestimmen diese künftigen Entwicklungsoptionen? Sind die Folgen für Mensch und Natur vorhersehbar oder unkalkulierbar?


Weitere Informationen zur Veranstaltung

Podiumsgespräch mit Klaus Töpfer, Reinhard Hüttl, Hans-Georg Frede, Hans-Joachim Kümpel und Petra Dobner; Moderation Jeanne Rubner

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