Archiv 2026

05. - 06. März 2026
Editionspraktiken im historischen Wandel. Von der Schreibmaschine zur Künstlichen Intelligenz
14:00 - 00:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 2, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der historische Wandel von editorischen Praktiken soll in Hinblick auf die Transformation der Buchkultur von der Frühphase bis zur Gegenwart des digitalen Edierens erörtert werden. 

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04. März 2026
Aribert Reimann-Salon
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Am 4. März 2026 wäre der Pianist und Komponist Aribert Reimann (1936–2024) neunzig Jahre alt geworden. Sein Flügel hat seit 2025 einen Platz im Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gefunden und wurde im letzten Jahr feierlich eingeweiht.

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04. März 2026
Mittagssalon – Auf den Spuren der Wissenschaftsgeschichte
12:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Akademiearchiv, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften blickt auf eine mehr als 325-jährige Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung hat sie maßgeblich zur Entwicklung der Wissenschaft in Deutschland beigetragen und zahlreiche bedeutende Forschende haben an der Akademie gewirkt. Unser Archiv bewahrt diese reiche Geschichte in einzigartigen Dokumenten, Handschriften, Nachlässen und historischen Beständen.

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27. Februar 2026
Mesopotamien und die Vergessenen der Geschichte
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Archäologie und Geschichte konzentrieren sich auf Akteure, die die Welt sichtbar vorangebracht haben sollen – Herrscher, Priester:innen, Krieger, Intellektuelle, Wirtschaftsmanager. Wir alle kennen ausreichend Zeugnisse ihres bis heute anzutreffenden arroganten Eigendünkels.

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25. Februar 2026
Edward A. Tenenbaum: Gründervater des deutschen Wirtschaftswunders
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Das Leben des Top-Absolventen von Yale (1942) hätte spannender nicht sein können: sofort rekrutiert vom US-Geheimdienst und Ende 1942 von der Armee, lebensgefährliche Einsätze in Europa, erster US-Offizier im KZ Buchenwald. Weil Jude, wurde nicht er als Vater der Währungsreform 1948 anerkannt, sondern Ludwig Erhard. 

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24. Februar 2026
The Long Shadow of War: Learning from History for Russia’s War against Ukraine
18:00 Uhr Academy Building at Gendarmenmarkt, Leibniz Hall, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Wars are not over when the last bullet is fired. As World War II and the wars in the former Yugoslavia have shown, they are often followed by extended periods of uncertainty or renewed conflict, negotiations, and reconstruction and recovery. The legacies of war have profound effects on individuals, society at large, institutions, the political system, and international relations.

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23. Februar 2026
Die Entstehung der ägyptischen Sprachwissenschaft in Berlin: Humboldt und seine ägyptischen Wortlisten
17:00 Uhr Akademieflügel der Staatsbibliothek, Lise-Meitner-Saal, Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Wilhelm von Humboldt verfolgte die Hieroglyphen-Entzifferung kundigen Blickes. Im Selbstversuch überzeugte er sich von Champollions Methode und versenkte sich einige Jahre ins Studium des Koptischen und Ägyptischen. Zusammen mit seinem Bruder Alexander wird er nach Champollions frühem Tod dafür sorgen, dass dessen Arbeit Fortsetzung in Berlin findet.

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18. Februar 2026
Staatsschulden - Herausforderungen, Strategien und Perspektiven
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Deutschland weist im internationalen Vergleich, insbesondere unter den OECD-Staaten, eine vergleichsweise niedrige Staatsschuldenquote auf. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank belief sich die öffentliche Verschuldung im Jahr 2024 auf rund 62,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und lag damit deutlich unter der vieler anderer großer Volkswirtschaften. Gleichzeitig ist mit der Einrichtung umfangreicher Sondervermögen sowie steigenden Investitionsbedarfen in Bereichen wie Infrastruktur, Sicherheit, Klimaschutz und Transformation eine deutliche Ausweitung staatlicher Verschuldung absehbar. Damit gewinnt die Frage nach einer zukunftsfähigen und belastbaren Staatsfinanzierung besondere Dringlichkeit.

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17. Februar 2026
Kolonialismus vor dem Kolonialzeitalter oder feudalistische Verhältnisse?
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Wie die Landbevölkerung von Kreta im späten Mittelalter Venedig mit Getreide versorgte

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13. Februar 2026
Digitalisierung als Impulsgeberin für die Editionsphilologie am Beispiel Lessing
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

In dem Vortrag wird im ersten Teil am Beispiel der Editionsgeschichte von Lessings Nathan der Weise rekonstruiert, welche Fragestellungen und Herangehensweisen die germanistische Editionswissenschaft von ihren Anfängen im frühen 19. Jahrhundert bis zum späten 20. Jahrhundert geprägt haben und zumindest die analoge Editionswissenschaft bis heute prägen.

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11. Februar 2026
Boris Pistorius. Aufbruch | Selbstbehauptungsfähigkeit in veränderter Weltlage
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

In seinem Vorwort zum Bild- und Gesprächsband „Boris Pistorius. Aufbruch“ der Fotografin Herlinde Koelbl skizziert Herfried Münkler (Politikwissenschaftler, Akademiemitglied) die veränderten politischen Umstände, mit denen Boris Pistorius im Gegensatz zu seinen Amtsvorgänger:innen konfrontiert war.

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09. Februar 2026
Fräulein! Eine Frage des Anstands. Höflichkeit und Anstand als Konfliktlösungsmechanismen
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Bei der Verhandlung von Konflikten stellt die Sprache ein zentrales Instrument dar, mittels dessen Probleme sowohl zugespitzt als auch entschärft werden können. 

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05. Februar 2026
Uwe Johnson: Berliner Sachen
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Am 10. Dezember 2025 erschien im Suhrkamp Verlag ein neuer Band der Uwe Johnson-Werkausgabe mit dem Titel "Berliner Sachen". Die Herausgeber:innen Gary Baker, Robert Gillett und Katja Leuchtenberger stellen den Band vor.

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04. Februar 2026
Helmina von Chézy in Briefen und Dokumenten
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Helmina von Chézy (1783–1856), geb. Klencke (1783–1856), war eine der faszinierendsten und facettenreichsten weiblichen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts: Ihr vielseitiges Œuvre umfasst – knapp umrissen – Gedichte, Erzählungen, Novellen, Reise- und Kunstbeschreibungen, Opernlibretti und dramatische Werke.

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04. Februar 2026
Workshop – Helmina von Chézy in Briefen und Dokumenten
14:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Konferenzraum 1, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der Workshop versammelt Expertinnen, die sich mit Helmina von Chézys Texten und Briefen auseinandersetzen und dabei Fragen von weiblicher Autorschaft und Gender sowie digitaler Editions- und Archivpraxis aufwerfen. 

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04. Februar 2026
Mittagssalon – Helmina von Chézy – Ein Nachlass erwacht
12:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der Nachlass von Helmina von Chézy, der 1944 in den Besitz der Preußischen Akademie der Wissenschaften gelangte, umfasst etwa 12.000 Blatt, davon gut die Hälfte Briefe. 

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03. Februar 2026
„Wenn du wüsstest, was ich weiß...“ Ein Abend zu Uwe Johnson
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Charly Hübner findet als junger Mann Zuflucht am Theater und in der Literatur, liest wie besessen und landet bei den Jahrestagen von Uwe Johnson. Er taucht darin ein – und sehr lange nicht wieder auf. 

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29. Januar 2026
Memory and Environment: Transnational Critique of Mass Violence and the Memory of the Environmental Impact of War
12:00 Uhr Online

Eneken Laanes (Tallinn)

Reclaiming Transnationalism: A Seminar Series on Cross-Border Solidarities, Conflicts, and Cultural Imaginaries

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28. Januar 2026
Fritz Stern Award for Democratic Engagement
18:30 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Der nach dem Historiker und Akademiemitglied Fritz Stern benannte Preis würdigt außergewöhnliches Engagement für die Demokratie an der Grenze von Wissenschaft und Politik. 

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27. Januar 2026
Zukunft braucht Weisheit
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Wissenschaft ist das zutiefst gesellschaftlich geprägte Unterfangen, die Welt nicht einfach hinzunehmen, sondern sich vorzustellen, sie könnte auch anders sein. 

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26. Januar 2026
Mommsens Berliner Netzwerke
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die Veranstaltung widmet sich den vielschichtigen wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Kontakten des Historikers, Wissenschaftsorganisators und Literaturnobelpreisträgers Theodor Mommsen (1817–1903).

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26. Januar 2026
Die Ursprünge der ägyptisch-koptischen Wortforschung in Europa und Berlin: Von den Scalae zu Veyssière de la Croze
17:00 Uhr Akademieflügel der Staatsbibliothek, Lise-Meitner-Saal, Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Europa lernte die ägyptische Sprache durch im 13. und 14. Jh. von Kopten arabisch verfasste Sprachlehrwerke kennen, die Athanasius Kircher erstmals drucken ließ. 1721 vollendete der Berliner Hugenotte Veyssière de la Croze sein Lexicon Aegyptiaco-Latinum, das, 1775 posthum gedruckt, zum Koptisch-Wörterbuch der frühen Ägyptologie werden sollte.

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22. Januar 2026
Transnational Turn in Literary Studies
12:00 Uhr Online

Jasmina Lukić (Vienna)

Reclaiming Transnationalism: A Seminar Series on Cross-Border Solidarities, Conflicts, and Cultural Imaginaries

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20. Januar 2026
Wissenschaft im Wandel
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Wissenschaft und Forschung sind Motoren des Wandels und unterliegen zugleich großen Veränderungsdynamiken - gerade in den letzten Jahrzehnten. 

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17. Januar 2026
Boris Pistorius. Aufbruch | Vernissage im Rahmen des Salon Sophie Charlotte
19:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Mit Herlinde Koelbl (Fotografin), Boris Pistorius (Bundesminister der Verteidigung), Horst Bredekamp (Kunsthistoriker, Akademiemitglied) und Christoph Markschies (Akademiepräsident).

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17. Januar 2026
Salon Sophie Charlotte 2026: Konflikte lösen!
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Konflikte berühren alle Bereiche unseres Lebens, von der Familie bis hin zur weltpolitischen Lage. In Zeiten multipler Krisen wird die Frage, wie Konflikte gelöst werden können, besonders drängend. Kommen Sie am 17. Januar 2026 zum Salon Sophie Charlotte ins Akademiegebäude am Gendarmenmarkt und denken Sie mit uns über Lösungen nach!

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15. Januar 2026
What Does Transnationalism Mean? Some Reflections through the Sociology of Intellectuals and of Culture
12:00 Uhr Online

Gisèle Sapiro (Paris)

Reclaiming Transnationalism: A Seminar Series on Cross-Border Solidarities, Conflicts, and Cultural Imaginaries

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14. Januar 2026
Komplementär oder kompetitiv? Zum Verhältnis der Physikalischen Gesellschaft und der Berliner Akademie
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Vorträge und Diskussionsrunde zum 181. Gründungstag der Physikalischen Gesellschaft - in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

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13. Januar 2026
Victor Hugo. Jahrhundertmensch
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Intellektueller, Schriftsteller, vielfach begabter Künstler: Die Romanistin Walburga Hülk erzählt von Schicksal und Mythos des grand homme Victor Hugo, von seinen Visionen und Widersprüchen. 

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12. Januar 2026
AUSGEBUCHT | Die Deutschen und die Natur
18:00 Uhr Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der deutsche Wald, der Rhein, der Umweltschutz: Am Anfang der seit jeher spannungsreichen Geschichte des Verhältnisses der Deutschen zur Natur stehen sich im 19. Jahrhundert Künstler und Ingenieure gegenüber. Man verehrte und fürchtete die Natur, eroberte sie rücksichtslos und nahm sie in den Dienst.

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Franziska Urban
Veranstaltungskoordinatorin
Kommunikation
Tel.: +49 (0)30 20370 529
franziska.urban@bbaw.de 
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10117 Berlin